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Hufkrebs

(Hinweis: Die Bilder können durch Anklicken vergroßert werden.)

Beim Hufkrebs werden keine Metastasen gebildet, wie sonst üblich. Deswegen ist er auch kein Krebs im eigentlichen Sinne (da keine Krebszellen nachweisbar sind), sondern eine blumenkohlartig Wucherung der Huflederhaut, die dem Erscheinungsbild einer Krebswucherung ähnelt. Die Huflederhaut bildet ein schwammiges, mit einzelnen Lederhautzöttchen durchzogenes Gewebe, welches bei der kleinsten Berührung blutet und hoch empfindlich ist. Sämtliche Lederhaut- bzw. Hornbestandteile am Huf können davon betroffen sein, wobei der Strahlkrebs, welcher meist zu Beginn auftritt, die noch harmloseste Variante ist und damit verhältnismäßig schnell behandelbar. Sehr häufig wird berichtet, dass der Patient vorher an Strahlfäule litt und eine bakterielle Infektion zu Grunde liegt. Deswegen scheint es Zwischenstadien zu geben, bei denen sich aus einer Strahlfäule heraus Hufkrebs entwickelt. Eine Überproduktion/ Wucherung von qualitativ verändertem Strahlhorn beginnt, welches nicht richtig verhornt und deswegen ein gefundenes Fressen für die bereits vorhandenen Bakterien und Keime ist. Nach und nach wird das Horn von Sohle, Eckstreben, Trachten, weißer Linie und Seitenwänden angegriffen, bis der Strahl zuletzt völlig entartet und der Huf heftig deformiert. Durch die Zersetzung des Horns entsteht der charakteristische, nicht auszuhaltende Gestank.

Ein Teil der Behandlung besteht deswegen in der Bakterienbekämpfung, was bedeutet, dass als erstes die Haltungsbedingungen optimiert werden müssen. Saubere Offenstallbedingungen, bei denen sich das Pferd viel auf trockenen, harten Böden bewegen kann, sind absolute Grundvoraussetzungen! Lebermoosextrakt, effektive Mikroorganismen und kolloidales Silber bekämpfen bei regelmäßiger Anwendung schonend die Bakterien, ohne das empfindliche Gewebe zu reizen und neue Wucherungen zu verursachen. Nicht nur Bakterien und Keime sondern auch Ammoniak, ständige Feuchtigkeit, Pilze und scharfe Arzneimittel wirken sich negativ auf die Erkrankung aus.

Des weiteren wurde beobachtet, dass Hufkrebs bei lange bestehenden Zwangsituationen am Huf entsteht. Häufiger davon betroffen sind schwere Rassen, wie Kaltblüter, Shire Horse, Tinker, etc. die eigentlich von Natur aus recht große Hufe haben, welche durch fehlerhafte Hufpflege, Hufbeschlag oder Vernachlässigung verkümmert sind. Teile der Lederhaut wurden dann oft über Jahre hinweg nicht richtig versorgt, was langsameres Hornwachstum in schlechter Hornqualität zur Folge hat und damit wieder ein gefundenes Fressen für Bakterien darstellt. Da sich der Huf ohne weitere Hilfe nicht einfach so vom Hufzwang befreien kann, ist die Krebserkrankung sozusagen der letzte Hilfeschrei des Gewebes, welches sich mittels übermäßiger Wucherung versucht, Platz zu schaffen! Ermöglicht man den Hufen durch natürliche Hufpflege die Rückentwicklung in eine gesunde Hufform, verschwindet die Wucherung von selbst!

Und gerade deswegen gilt bei Hufkrebs besonders: Symptombehandlung ist nutzlos; die Ursache muss beseitigt werden!

Dies ist ein sehr schwieriger Prozess, der oft sehr lange dauert. Das Pferd hat unter Umständen große Schmerzen, besonders beim Ausschneiden. Solche Pferde können oft nur stationär behandelt werden, um optimale Haltungsbedingungen und kurze Hufpflegeabstände gewährleisten zu können! Das Wohlbefinden und die Psyche des Patienten spielen dabei ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle. Oft wurde beobachtet, dass der Krebs erneut auflebt, wenn es dem Patienten psychisch schlechter geht. Dennoch gibt es gute Chancen, dass die Pferde wieder vollständig geheilt werden, besonders im Anfangsstadium der Krankheit. Die beste Behandlung besteht jedoch in der Prophylaxe! Regelmäßige korrekte Hufpflege und artgerechte Haltungsbedingungen, so wie frühzeitige Behandlung von Strahlfäule lassen Hufkrebs gar nicht erst entstehen!

Die Behandlung der wuchernden Hornpartien mit Chemikalien mag zwar eine weitere Wucherung kurzfristig verhindern; da die Ursache aber nicht beseitigt wird, kann eine endgültige Heilung nicht erzielt werden. Außerdem haben Chemikalien oft gravierende negative Auswirkungen auf den gesamten Organismus, nicht zuletzt auf Leber, Niere und somit auch den gesamten Stoffwechsel!

 

Siebenjähriger Tinker mit Hufkrebsdiagnose. Nach vergeblichem Klinikaufenthalt schulmedizinisch austherapiert!

Vorderhuf vor erster Hufpflege - Sohlenansicht
Vorderhuf vor
erster Hufpflege
Sohlenansicht
Vorderhuf vor erster Hufpflege - Ballenansicht
Vorderhuf vor
erster Hufpflege
Ballenansicht
Vorderhuf nach erster Hufpflege
Vorderhuf nach
erster Hufpflege
Vom Krebs betroffen
sind Strahl, Ballen,
Eckstrebe und Sohle.
Bei der leichtesten
Berührung fängt das
Gewebe an zu bluten.
assets/images/hufkrebs
Hufkrebs entsteht häufig
aus Strahlfäule heraus
und tritt fast immer
im Zusammenhang mit
Hufzwang auf!
Beides ist auch hier der Fall!

Vorderhuf zwei Monate später
Vorderhuf
zwei Monate später
Der Krebs verschafft
sich durch seine
Wucherungen Raum.
Vorderhuf zwei Monate später
Vorderhuf
zwei Monate später
Die Hufform hat sich
erheblich verändert,
durch die übermäßige
Wucherung befreit der Krebs
den Huf vom Zwang!
Strahl, Ballen und
Trachten haben sich
enorm geweitet!
Vorderhuf sieben Monate später
Vorderhuf
sieben Monate später
Der Krebs
verschwindet!
Vorderhuf sieben Monate später
Vorderhuf
sieben Monate später
Strahl, Ballen, Sohle und
Eckstrebe konnten
sich regenerieren!