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Naturhufpflege » Falldokus » Färbung der Hufkapsel

Färbung der Hufkapsel

Pferd im November 2004

Hier soll dargestellt werden, wie die Pigmentierung einer Hufkapsel - Wand und Sohle - sich im Laufe von wenigen Monaten oder Jahren verändern kann.

Es gab im Verlauf der hier dokumentierten zwei Jahre keine Veränderungen in der Haltung und Ernährung. Das Pferd wurde lediglich zuletzt mehr geritten (fast täglich mehrstündige Ausritte auf meist weichem Boden). Es bleibt dahin gestellt, ob dies auf die Pigmentierung Einfluß hat. 

In der täglichen Praxis werde ich manchmal gefragt, was die dunklen Stellen in der Sohle sind oder wieso ein Huf hell, einer dunkel, einer gestreift ist. Eine Pigmentierung kann sich auch im Laufe der Zeit ändern, wie hier gezeigt wird und hat meiner Erfahrung nach keine Auswirkung auf die Qualität des Horns. Normalerweise korrespondiert die Färbung der Haare am Kronsaum mit der Färbung der Kapsel - wie jedoch hier zu sehen ist, muss dies nicht immer der Fall sein.

Hufe im November 2004:

Die gesamte Kapsel - Sohle und Hufwand - ist dunkel pigmentiert

Huf im November 2004Huf im November 2004

 

 

 

 

 

 

Anmerkung: Die Bearbeitung der Hufe ist insbesondere zu Beginn nicht ideal - es wurde zu viel an der Sohle "geschnitzt".

Hufe im Januar 2007:

Die innere Hufwand ist nicht pigmentiert, die äussere Hufwand ist teilweise pigmentiert. Die Färbung der Sohle ist ebenfalls weitgehend verschwunden.

Huf im Januar 2007Huf im Januar 2007

 

 

 

 

 

 

 

Anmerkung zur Bearbeitung und Zustand des Hufs: Durch starke Nutzung, bessere Bearbeitung des Hufs, konsequentes Anbringen einer Rundung, Kurzhalten der Zehenwand und weitgehend in Ruhe lassen von Sohle, Eckstreben und Strahl hat sich ein robusterer Huf geformt.

Die Risse in der Zehenwand und die faulen Stellen in der Weißen Linie (unterhalb des Risses - in Foto 2 und 3 etwas zu sehen) sind ausgeheilt.
Man sieht am Huf (Foto 4 und 5), dass das Pferd viel geritten wird, die Abnutzung von Strahl und Sohle ist sichtbar, jedoch auch deren Festigkeit und Stärke. Die Abrundung des Tragrandes könnte etwas geringer gehalten werden. Da das Pferd jedoch auf weichem Erdboden (Weide) lebt, trägt ohnehin der gesamte Huf - Wand, Sohle, Strahl - das Gewicht des Pferdes. So kann es durchaus sinnvoll sein, den Tragrand stark abzurunden, um ein Verbiegen der Wände zu verhindern.

© Text und Fotos: Gunnar Schillig, Januar 2011